08.07.2018

Heute kommt mein Kollege Kevin an, allerdings haben wir es nicht geschafft und tagsüber zu treffen. Nachdem ich lange geschlafen habe, Jetlag ist schon lustig, packe ich meine Sachen und fahre zur Verbotenen Stadt. https://de.wikipedia.org/wiki/Verbotene_Stadt

Hilfe was sind hier viele Menschen! Scheinbar hat es auch keine einzige Wolke am Himmel, aber dank Smog sieht man davon nichts, einzig die Sonne brennt einem kräftig auf die Birne. Heute wird mir zum ersten Mal klar, was Luftverschmutzung und Smog eigentlich bedeutet…
Bin ich froh in München bzw. Westeuropa zu leben, wo Smog, vom Neckartor abgesehen, kein wirkliches Thema ist.

Da hier alles Holz ist braucht es Behälter für Löschwasser
Sagte ich schon, dass Drachen ein beliebtes Motiv sind?

Ein Kollege hat die verbotene Stadt mal so beschrieben: Du geht’s durchs erste große Tor und staunst erst mal über die Größe und die unbekannte Architektur. Nach dem zweiten Tor fragst du dich aber schon ob du nicht gerade im Kreis läufst. Ich finde das trifft es ganz gut, einmal sehen und abhaken.

Was mich besonders gestört hat, ist dass außer durch den Audioguide kaum Informationen zu bekommen sind. Der Audioguide selber ist nicht nur unverhältnismäßig teuer, sondern auch ganz klar pro Chinesisch eingestellt. Nach dem 5 Mal hören wie geil die Bauleute und die alte Dynastie doch war wird es nervig. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn weniger Leute da gewesen wären (im Juli haben die Chinesen Sommerferien), es etwas kühler und ich nicht immer noch müde wäre. Allerdings ist deckt sich mein Eindruck der Stadt mit dem aller anderen die bisher auch dort waren. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht und man darf nicht erwarten den ganzen Tag beschäftigt zu sein.

Zum Abendessen schaffen Kevin und ich es uns am Hotel zu treffen. Gefuttert wird Nudelsuppe mit Stäbchen in einem kleinen Laden direkt vor unserem Hotel. Die Spinnen die Chinesen!